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Underworld: Evolution - ein Film von Len Wiseman

Den ersten Teil habe ich nicht gesehen. Vielleicht liegt es ja daran, daß sich die Handlung des Sequels für mich nicht ganz aufgeschlüsselt hat. In dem Genremix gibt es jedenfalls zwei Arten von Untoten: Vampire und Lykaner (auf Deutsch: Werwölfe), die sich gegenseitig nicht mögen. Manche feste Genreregeln sind außer Kraft gesetzt. Werwölfe verwandeln sich hier spontan oder gar durch Willenskraft. Kreuze oder gar Knoblauch werden als Mittel gegen Vampire erst gar nicht thematisiert. Die Tageslichtregel gilt aber immer noch. Es macht den Film halt gleich zweimal so duster. Irgendwie

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Offside - ein Film von Jafar Panahi

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Lucy - ein Film von Henner Winckler

Mit ähnlich verblüffendem Erfolg wie Valeska Grisebach (Mein Stern, dieses Jahr mit Sehnsucht im Berlinale-Wettbewerb) hat auch Henner Winckler in seinem Spielfilmdebüt Klassenfahrt größtenteils junge Laiendarsteller mit einem fast dokumentarischem Flair agieren lassen. Zumindest erscheint es einem als Zuschauer so, vielleicht steckt aber auch ebensoviel minutiöse Arbeit darin, es so “locker� darszustellen, wie beispielsweise bei den Brüdern Dardenne, an die Wincklers neuer Film Lucy zumindest schon deshalb erinnert, weil auch hier (wie in L’enfant) der Säugling (namens Lucy) keineswegs die Hauptrolle spielt, sondern ein unreifer Elternteil (in diesem Fall die junge Mutter Maggy) die eigentliche Hauptrolle spielt.

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Oliver Twist - ein Film von Roman Polanski

Auf den ersten Blick mag es überraschend erscheinen, daß Roman Polanski sich nach seinem Oscar-Regen für The Pianist ausgerechnet Charles Dickens’ Oliver Twist als neues Filmprojekt vorgenommen hat, doch man sollte nicht vergessen, daß wir dem mittlerweile 72jährigen Regisseur auch schon überzeugende Verfilmungen von Shakespeares Macbeth (1971) und Thomas Hardys Tess of the D´Urbervilles (1979) verdanken. Mit einem Team, das größtenteils auch schon bei The Pianist mitarbeitete (u. a. auch Drehbuchautor Ronald Harwood und Kameramann Pawel Edelman), drehte Polanski in Prag, und neben den natürlich frischen Gesichtern für die Kinderrollen verpflichtete er größtenteils eher unbekannte britische Fernseh- und Theater-Darsteller – mit der wichtigen Ausnahme Ben Kingsley in der Rolle des Fagin. Mit dem Oscar-Gewinner Kingsley (für Gandhi) arbeitete Polanski bereits bei Death and the Maiden (1994) zusammen, und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Wenn Kingsley schon hinterlistigerweise für Schindler’s List und Sexy Beast seinen zweiten Oscar nicht bekam, hat er hier wieder eine neue Chance.

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