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The Dark Knight - besprochen von Thomas Vorwerk

Nach zweimal Tim Burton und zweimal Joel Schumacher nun also der zweite (und womöglich nicht letzte) Batman-Film von Christopher Nolan. Und der Titel “The Dark Knight”, der natürlich an Frank Millers großartige Comic-Miniserie “The Dark Knight Returns” erinnert, die angeblich schon den ersten Burton-Film inspiriert haben soll, schließt vorerst auch den Kreis, und dies in exzellenter Weise.

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No Country For Old Men - besprochen von Thomas Vorwerk (satt.org)

Und die Oscars gehen an … den Abräumer der Saison: Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Nebendarsteller. Ingesamt vier Auszeichnungen (und acht Goldstatuetten) für die Coen-Brüder, Javier Bardem und Mit-Produzent Scott Rudin. Und das sogar verdient, Friendo!

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Die Berlinale ist vorbei, die Bären vergeben und die Entscheidung der Preis-Jury war unkalkulierbar wie eh und je. Gewonnen hat den Goldenen Bären der brasilianische Beitrag Tropa de Elite (Foto). In seinem Heimatland löste Regisseur José Padilha mit seinem Film eine Diskussion über polizeiliche Willkür, Folter und Korruption aus. Padilhas Filmdebut hinterließ trotz einiger stilistischer Mängel auch in Berlin einen starken Eindruck, vor allem wegen der brutalen Folterszenen. Als einen Anwärter auf Goldenen Bären jedoch hat vor der Preisverleihung niemand Tropa de Elite gesehen.

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I'm a Cyborg, but that's OK - besprochen von Benjamin Happel

Eine »Trilogie der Rache« hat der Koreaner Park chan-wook in den letzten Jahren gedreht, und ist damit schlagartig zu einem der gefragtesten Regisseure Koreas aufgestiegen. In Sympathy for Mr Vengeance, Old Boy und Sympathy for Lady Vengeance hat er von Menschen erzählt, die vergangenes Unrecht ganz martialisch vergolten haben, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Und hat es dabei doch geschafft, keine plumpen Gewaltorgien zu drehen, sondern komplexe Kunstwerke, doppelbödige, entlarvende Meditationen über Gewalt. Es lag auf der Hand, dass sein Beitrag zum letztjährigen Berlinale-Wettbewerb nicht einfach ein Science-Fiction-Film werden würde, wie es der Titel I’m a Cyborg, but that’s ok vermuten lassen könnte. In der Tat – mit Science-Fiction, ja sogar mit Cyborgs und Robotern hat der Film nur am Rande zu tun. Vielmehr geht es um Vertrauen und Empathie, und schließlich um die beiden großen Errungenschaften des Kinos selbst: um die Fantasie, um das Träumen.

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